(11.12.2020)

Holpriger Saisonstart

 

Mit dem Ziel „Richtung Top-Ten zu fahren“ ist Roli Leitinger in das erste Saisonrennen in Sölden Mitte Oktober gestartet. Die zweite Zwischenzeit, bei der Steilhangausfahrt, sprach auch noch eine erfreuliche Sprache: 45,67 bedeutete Platz 12 kurz vor dem Flachen Zielabschnitt. Nur 0,1 Sekunden hinter dem späteren Sieger Lucas Braathen (NOR) und sogar 0,06 Sekunden vor dem zweitplatzierten Schweizer Marco Odermatt (SUI). Aber es kam anders. Roli war ganz ein bisschen spät dran und er hängte mit der linken Hand beim Tor ein mit dem Ergebnis: Roli schied beim Saisonauftakt bereits im ersten Durchgang aus.

Kein erfolgreicher Saisonstart: In Sölden fiel Roli leider im ersten Durchgang aus.

 

Quali-Aus in Lech/Zürs

Das zweite Rennen brachte die ersten Weltcup-Punkte der Saison 2020/21 ein, dennoch konnte Roli sein persönliches Ziel für das Parallelrennen in Lech/Zürs nicht erreichen. Beim heuer einzigen Parallelrennen im Weltcup mit neuen Regeln (ua. nur noch Top-16 im Finale dabei, im Finale immer mit Re-Run, engere Torabstände, …) sprang am Ende Platz 20 und 11 Punkte heraus. Das Ziel – das Finale am Abend zu erreichen – schaffte Roli leider nicht. Am Ende fehlten 0,09 Sekunden auf den 16. Platz. Der Arbeitstag war auch beim zweiten Rennen leider am Vormittag dabei.

 19 Punkte in Santa Caterina

Speziell der zweite RTL in Santa Caterina mit Rang 17 war ein "Schritt in die richtige Richtung"

Letztes Wochenende standen ursprünglich die Weltcup-Rennen in Val d‘ Isere (FRA) am Rennkalender. Auf Grund von Schneemangel wurden die Rennen nach Santa Caterina (ITA) verlegt. Dort war weniger der fehlende Schnee das Problem sondern eher der viele Neuschnee. Trotzdem konnten beide Rennen absolviert werden, für Roli und das ÖSV-Team gab es leider trotzdem wieder nicht die erwünschten Top-Ten-Ergebnisse.
Vor allem beim ersten Rennen am Samstag bei starkem Schneefall war „das Skifahren“ und das Ergebnis mäßig. Platz 27 im ersten Durchgang, 23. Laufzeit im zweiten Durchgang. Am Ende „nur“ Rang 26 und 5 Punkte für das Weltcupkonto.

Beim zweiten RTL in Santa Caterina, der wegen des vielen Neuschnees von Sonntag auf Montag verschoben wurde, ging es dann „in die richtige Richtung“. Bereits der erste Durchgang am Vormittag war besser als der Samstag. Es sah nicht nur skifahrerisch besser aus, auch die Zeit war besser: Rang 17 und 1,12 Sekunden Rückstand auf den führenden Marco Odermatt. Ein positiver Schritt. Auch der zweite Durchgang war solide. 15. Laufzeit. Am Ende fehlten 1,54 auf den Sieger aus der Schweiz. Auf die Top-Ten fehlten Vier Zehntel. Unterm Strich klassierte sich Roli auf dem 17. Platz und holte 14 Punkte. Nach drei Riesentorläufen liegt Roli am 25. Platz in der Disziplinen-Wertung.

Roli: "Es fehlt nicht himmelweit"

Roland selbst zur aktuellen Situation nach dem RTL am Montag in Santa Caterina im ORF-Interview:
"Der Saisonstart ist holprig verlaufen, deshalb ist das ein kleiner Schritt. Die Gesamtsituation ist so, dass ich nach dem Rennen am Samstag richtig am Boden war, da muss man das heute sicher mal als Fortschritt sehen. Es war eine knappe Partie vor mir und auf den Zehnten sind es nur vier Zehntel, da heißt es nun noch mehr Gas geben. Es fehlt nicht himmelweit. Teilweise sind es Kleinigkeiten und gewisse Sachen machen andere einfach besser. In zwei Wochen geht es weiter und hoffentlich geht es dann noch besser als heute"

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